Gemeinschaftswerk Nauen unterstützt Nachwuchs

Die Spieler der D2-Jugendmannschaft vom SV Grün-Weiss Brieselang e.V. freuen sich über neue Winter-, Regenjacken und Trainingsanzüge. Die Mannschaft und Ihre Trainer möchten sich recht herzlich bei Herrn Werner Futterlieb, Geschäftsführer der Firma Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege GmbH für die erneute großzügige Spende bedanken.

Wir sagen DANKE!

Wir sind im Halbfinale!!!

Am Samstag haben unsere Männer historisches vollbracht. Erstmalig stehen sie nach dem Sieg gegen den Landeslisten SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz im Halbfinale des AOK Landespokal. Spannend haben sie es gemacht. Nach der nicht unverdienten Führung der Gastgeber konnte Dragon Erkic in der 1. Halbzeit ausgleichen. Es blieb bis zur 120. Minute beim 1:1, so dass das Elfmeterschiessen entscheiden musste. Hier setzte sich unser Team durch. Eike konnte zwei Elfmeter der Gastgeber halten, wir trafen drei Mal. Dann jubelte nicht nur das gesamte Team sondern auch alle mitgereisten Fans. Die lange Fahrt hat nach Cottbus hat sich also gelohnt.

In den nächsten Tagen erfolgt die Auslosung der Halbfinalpaarungen. Folgende Teams befinden sich ausser unseren grün-weissen noch im Lostopf: FC Energie Cottbus (3. Liga), FSV Optik Rathenow (Regionalliga) und FSV 63 Luckenwalde (Oberliga Süd). Egal wen wir zugelost bekommen, wir spielen zu Hause in Brieselang (vor. Mitte April 2019).

Quelle: Verein

Mittelbrandenburgische Sparkasse unterstützt Brieselanger Brandenburgligisten

Auch in der laufenden Saison kooperieren die Mittelbrandenburgische Sparkasse und der SV Grün-Weiss Brieselang. Ende Oktober unterschrieben Matthias Kremer (Marktdirektor der MBS) und die beiden Vorsitzenden Christine Mattheß und Matthias Reer den Vertrag für die Saison 2018/2019. „Für uns ist es selbstverständlich, uns regional zu engagieren. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem SV Grün-Weiss Brieselang in eine weitere Saison zu gehen“, kommentiert Matthias Kremer die Vertragsunterschrift. 

Quelle: privat

Gut Pfiff

Mit einem Sieg für die grün-weissen endete die Premiere unseres neuen Schiedsrichters. Wir freuen uns, das Cem Feucker die Schiedsrichtergruppe des SV Grün-Weiss Brieselang verstärkt. Cem hat im August und September die 17 Regeln des Fußballspiels gelernt und die Prüfung mit Bravour bestanden. Er selbst spielt aktiv bei unseren C-Junioren und kann sich daher gut auf das Spiel einstellen. 

Wer Interesse hat, das Schiedsrichter-Training zu absolvieren, kann sich bei unserem vereinsinternen Ansprechpartner Tino Stein (Email) melden. Wir wünschen Cem allzeit "Gut Pfiff".

offener Brief des Schiedsrichter-Ausschuss

 Steht der Fußball auf der Kippe?

Einige jüngste Entwicklungen im Fußballkreis beunruhigen. Für das Schiedsrichterwesen und damit den Fußball insgesamt zeichnen sich ernsthafte Konsequenzen ab.

Der gegenseitige Respekt lässt merklich nach. Schimpfende Eltern bei Jugendspielen, die es den jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie auch ihren eigenen Söhnen und Töchtern schwer machen - dieses Phänomen gibt es schon lange. Viel zu viele frisch ausgebildete und noch lange nicht perfekt agierende Unparteiische geben angesichts dieser Erlebnisse das neue Hobby schnell wieder auf. Die geringe Entschädigung von 7,50 EUR bei Kleinfeldspielen und 15 EUR bei Großfeldspielen im Nachwuchsbereich wiegt nicht die Beleidigungen und Beschimpfungen auf, denen man sich aussetzt. Der Schiedsrichterausschuss versucht, die Anfänger besser und länger zu betreuen. Aber auch das ist personalintensiv - diese Schiedsrichter fehlen dann zur selben Zeit auf anderen Plätzen.

Im Herrenfußball ist die Situation nicht anders. Am vergangenen Wochenende wurde ein Schiedsrichter in der 1. Kreisklasse unter Drohungen vom Platz und vom Sportgelände gejagt. Zwei weitere langjährige Schiedsrichter haben ihre Karriere beendet, weil sie über mangelnden Respekt von Mannschaften klagen und nicht weiter bereit sind, ihr Wochenende dafür zu opfern. Dies sind nur wenige Schlaglichter eines schon länger anhaltenden Trends.

Die Personaldecke bei uns Schiedsrichtern wird immer dünner. Der Spielbetrieb ist nur aufrecht zu erhalten, weil sich einige sehr engagierte und zuverlässige Sportfreunde zu drei oder mehr Spielen am Wochenende überreden lassen. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von (meist jüngeren) Schiedsrichtern, die dieses Ehrenamt nicht mit dem notwendigen Ernst verfolgen. Kurzfristige Absagen vor oder nach durchfeierten Nächten, das "Verschlafen" von Spielansetzungen, spätes oder zu spätes Erscheinen zu Spielen häufen sich. Es gibt Schiedsrichter, die sich krankheitsbedingt abmelden und dann aber als Spieler mitwirken können. Vieles anderes ist am Wochenende halt wichtiger als die übernommene Verpflichtung beim Fußball. Die Staffelleiter können ebenfalls ein Lied von fehlerhaften Spielberichten und fehlenden Sonderberichten singen. Auch solche Unzuverlässigkeit macht den Fußball kaputt. Oftmals wird zudem schulischer Druck und damit fehlende Zeit angegeben, wenn junge Sportfreunde die Pfeife an den Nagel hängen. Den ehrenamtlichen Schiedsrichteransetzern, die teilweise 15 und mehr Stunden in der Woche für den Fußball ohne Entschädigung hinter den Kulissen arbeiten, wird das Leben so deutlich erschwert. Viele verlieren auch hier mehr und mehr die Lust.

Perspektivisch stellt sich die Frage, ob in den Spielen der Kreisoberliga noch neutrale Assistenten angesetzt werden können. Dies würde in einen Teufelskreis führen, da dann die Unruhe auf den Plätzen noch weiter zunimmt und weitere erfahrene Schiedsrichter verloren gehen. Die bisher angewandte Praxis, auch einige Spiele der Kreisliga mit Assistenten zu besetzen, kann ohnehin derzeit nicht mehr aufrecht erhalten werden - zum Leidwesen der Schiedsrichter und der Vereine gleichermaßen.

Von vielen Vereinen werden Schiedsrichter - ob als eigene Vereinsmitglieder oder als Unparteiische bei den eigenen Spielen - nur als notwendiges Übel betrachtet, das Kosten verursacht. Eine Integration in das Vereinsleben, das aktive Nachfragen nach dem Engagement und eventuellen Problemen findet nicht statt. Das Abwerben fremder SR, um das eigene SR-Soll zu erfüllen, klappt dagegen ganz gut (auch wenn es nun durch neue Regelungen erschwert wird). Um die Schiedsrichter, insbesondere auch um den Schiedsrichternachwuchs, hat sich nach Ansicht einiger Vereine ansonsten gefälligst der Schiedsrichterausschuss zu kümmern. Dabei sind die Fußballer, aus denen sich zukünftige Schiedsrichter rekrutieren lassen, in den Vereinen organisiert!

Dass die pfeifenden Schiedsrichter am Wochenende auch als "Gäste" auf den fremden Plätzen behandelt werden, kommt immer seltener vor. Dabei geht es nicht um üppige Mahlzeiten, die wir Schiedsrichter überhaupt nicht erwarten, sondern um kleine Gesten des Willkommenseins. Dazu gehört eine freundliche Begrüßung, die Benennung eines Ansprechpartners für den Schiedsrichter sowie eine saubere, aufgeräumte Umkleidekabine. Während des Spiels werden dann immer nur die Fehler des Mannes oder der Frau in schwarz gesehen und kritisiert. Selbstreflexion ist einigen Spielern fremd. Natürlich sind wir Schiedsrichter nicht fehlerlos, auch Kritik sollte möglich sein. Allzu oft werden aber die Grenzen des Anstandes und des menschlichen Miteinanders überschritten.

Bitte fasst dies nicht alles als allgemeingültige Kritik auf! So wie 90% der Schiedsrichter verlässlich sind, arbeiten auch sehr viele Vereine gut und vorbildlich. Bitte prüft aber dennoch, ob das eine oder andere auf Euch zutrifft. Ein wenig mehr Selbstreflexion tut uns allen gut - Funktionären, Vereinen und Schiedsrichtern!

Noch gibt es rund 240 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Fußballkreis Havelland - 300 wären für eine reibungslose Arbeit notwendig. Die weit überwiegende Mehrheit übt ihr Hobby sehr gern, mit viel Engagement und hoffentlich noch lange aus. Auch viele junge Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter lernen, dass dieses Ehrenamt für ihre persönliche Entwicklung insgesamt sehr positiv ist. Noch sind wir weit entfernt von regelmäßigen Gewaltvorfällen wie in Berlin oder anderen Regionen in Deutschland. Der Kreisvorstand und das Sportgericht agieren durchweg schiedsrichterfreundlich. Aber wir alle - Vereine, Schiedsrichter und Funktionäre - müssen trotzdem darauf achten, dass das Schiedsrichterwesen als wichtiges Fundament für guten Fußballsport erhalten bleibt und nicht erodiert. Denn diese Gefahr ist vorhanden.

Im Namen des Kreisschiedsrichterausschusses
Stefan Hübner
SR-Obmann

Wir als SV Grün-Weiss Brieselang sind konsequent gegen verbale und körperliche Übergriffe auf Schiedsrichter. Sie gehören genauso zum Fußball-Spiel wie unsere Teams. Wir fördern den Schiedsrichter-Nachwuchs konsequent. Wer Interesse hat, das Schiedsrichter-Training zu absolvieren, kann sich bei unserem vereinsinternen Ansprechpartner Tino Stein (Email) melden.


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