Brieselang siegt deutlich gegen Schöneiche
Brieselangs Coach Patrick Schlüter mochte im Vorfeld der Partie des 8. Spieltags fast von einem "Sechs-Punkte-Spiel" sprechen
. Mit Germania Schöneiche trat eine Mannschaft in Brieselang an, die vor dem Anpfiff eine ähnliche Bilanz wie die Gastgeber aufzuweisen hatten. Die Germania-Elf hatte einen Punkt mehr auf dem Konto als die Grün-Weissen und lag als Zwölfter zwei Plätze vor der Schlüter-Elf (14.). "Es wäre schön, wenn wir die drei Punkte gegen den derzeit direkten Konkurrenten zu Hause behalten könnten. Es wird aber keine leichte Aufgabe für uns gegen Schöneiche. Wir müssen von Beginn an konzentriert zur Sache gehen und in jeder kleinsten Situation hellwach sein, sowohl vorne als auch in der Defensive", so Schlüters Vorgabe an sein Team.

Vor 97 Zuschauern schenkten sich beide Mannschaften auf dem Fichte-Sportplatz in Brieselang in einer intensiven Partie nichts. Lange sah es nach einer torlosen ersten Halbzeit aus, ehe kurz vor dem Pausenpfiff Schiedsricher Martin Kuhardt nach Foulspiel der Gäste zurecht auf die Strafstoßmarke zeigte. Filip Marciniak hämmerte das Leder unhaltbar zum 1:0-Halbzeitstand in die Maschen (44.). Wenig später ertönte der Pausenpfiff, die Führung für die Gastgeber zum psychologisch günstigen Zeitpunkt.

Nach dem 2:0 in Unterzahl

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel legte Marciniak mit einem schön herausgespielten 2:0 nach (55.), ehe kurz darauf die Gäste die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer bekamen. Einen berechtigten Foulelfmeter legte sich Christopher Skade zurecht, doch Eike Doht ahnte die richtige Ecke und parierte den gut Richtung linkes, unteres Eck geschossenen Strafstoß stark (59.). Für die Gäste aus Schöneiche ein Knackpunkt im Spiel, wie auch Schlüter nach dem Abpfiff befand: "Wer weiß, wie sich das Spiel entwickelt hätte, wäre da das 2:1 gefallen." 

Nach einer guten Stunde schwächten sich die Gastgeber selbst, als Tarik Wenzel nach einem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah und Brieslang die verbleibende knappe halbe Stunde in Unterzahl bestreiten musste. Doch die Grün-Weißen zeigten eine starke Moral und trafen gar noch zum 3:0. Na klar, Marciniak wars, wer sonst, der gegen Germania einen echten Sahnetag erwischte. Nach einem Konter erzielte er den 3:0-Endstand. 

Ergebnis klarer, als der Spielverlauf

Am Ende ein Spiel, welches über 90 Minuten hinweg deutlich knapper war, als es das Ergebnis aussagt, mit den Gastgebern jedoch einen verdienten Sieger fand, wie beide Trainer nach dem Abpfiff einstimmig befanden. "Wir sind sehr froh und glücklich, dass wir das Spiel heute für uns entscheiden konnten", so Brieselangs Coach Schlüter nach dem Abpfiff. "Der Sieg und die drei Punkte waren für uns enorm wichtig."

 

In der Tabellen rücken die Grün-Weißen damit auf Tabellenrang 11 vor, während Germania Schöneiche auf Platz 14 abrutscht. Am kommenden Samstag (22.10.) geht es für die Brieselanger auswärts gegen den Tabellenvierten VSG Altglienicke (Anstoß 14 Uhr), Schöneiche empfängt hingegen zur Partie des 9. Spieltags den Tabellenneunten FC Hertha 03 Zehlendorf (Anstoß 15 Uhr). 

NOFV-Oberliga Nord: Aufsteiger kassiert 0:3-Niederlage beim Spitzenreiter Charlottenburger FC Hertha 06 unglückliche Gegentore

 

Am Ende wurde es doch noch ein deutliches Ergebnis. Die Kicker vom Oberliga-Aufsteiger Grün-Weiss Brieselang kassierten am Sonntag beim favorisierten Spitzenreiter Charlottenburger FC Hertha 06 eine 0:3 (0:2)-Niederlage und fielen damit in der Tabelle auf den 14. Rang zurück.

Dabei war in den 90 Minuten auf dem Rasenplatz in Berlin in den 90 Minuten kein allzu großer Unterschied zu sehen. Letztlich fiel die Entscheidung durch Kleinigkeiten, bei denen die etwas überraschend auf Platz eins liegenden Gastgeber im Vorteil waren. Brieselangs Trainer Patrick Schlüter hatte deshalb bei seiner Mannschaft auch nicht viel zu kritisieren. „Was uns derzeit trotz aller Bemühungen Probleme bereitet, ist die Durchschlagskraft im Spiel nach vorn. Ansonsten haben wir dem Tabellenführer alles abverlangt und können auf der Leistung von dem Spiel aufbauen“, meinte der Grün-Weiss-Coach.

Die Gäste aus Brieselang erwischten in Charlottenburg den besseren Start. Das gab sogar CFC-Trainer Hasan Keskin hinterher zu. „In den ersten 20 Minuten war Brieselang die klar bessere Mannschaft“, sagte er. Trotzdem gingen die Gastgeber in der 24. Minute mit ihrer ersten Chance mit 1:0 in Führung. Aus Brieselanger Sicht fiel dieser Treffer unglücklich, denn es hatte den Anschein, als wenn Torschütze Sercan Konal die Eingabe von links mit der Hand mitgenommen hätte. Schiedsrichter Tony Schuster aus Bautzen gab den Treffer aber.

Wenig später erhöhten die Berliner sogar auf 2:0. In der Folge an einen Ballverlust im Mittelfeld von Nino Hippe zeigte der Referee nach einer Aktion des Brieselangers Alexander Greinert gegen Ramy Raychouni an der Strafraumgrenze sofort auf den Elfmeterpunkt. CFC-Kapitän Demircan Dikmen ließ sich die gute Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte souverän mit platziertem Schuss in die rechte Ecke (32.).

„Wir sind erst mit dem Führungstor in das Spiel gekommen, Das 2:0 war dann wie eine Erlösung für uns. In bin nicht einverstanden, dass wir die Führung in der zweiten Halbzeit nicht weiter ausgebaut haben, denn die Chancen waren da“, meinte CFC-Coach Keskin. Er dachte dabei wohl an den Lattentreffer von Ali Ayvaz in der 69. Minute aus 15 Metern.

Die Brieselanger waren im zweiten Durchgang weiter bemüht, das Ergebnis aus ihrer Sicht zu verbessern. So wurde ein Kopfball von Niklas Jordanov nach einem Eckball auf der Torlinie geklärt (76.). Nur fünf Minuten später traf Filip Marciniak mit einem Distanzschuss aus halblinker Position nur die Querlatte und den Versuch von Jordanov nach dem Abpraller konnte CFC-Torwart Ferdinand Hahn halten. Der Anschlusstreffer zu diesem Zeitpunkt hätte sicherlich noch interessante Schlussminuten nach sich gezogen.

Stattdessen sorgte Hassan Salhab bei einem Konter in der 86. Minute für das 3:0 und damit die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Charlottenburger.

 

Wegen des Landespokals am kommenden Wochenende haben die Brieselanger nun 14 Tage Zeit bis zu dem wichtigen Heimspiel gegen Germania Schöneiche.

Schöne Radtour „in Zusammenarbeit“

- Volkssolidarität und Grün-Weiss Brieselang organisieren gemeinsam Radausflug für Brieselanger Seniorinnen und Senioren -

Die Brieselanger Ortsgruppe der Volkssolidarität organsierte am 09.09.2016 eine Radtour zum Landhaus Börnicke. Der Bitte um sachkundige Führung durch unsere erfahrenen Radwanderleiter Harald Klos und Rudolf Ambrosi vom SV Grün-Weiss Brieselang sind beide sehr gern nachgekommen.

Bei schönem Radwanderwetter und der Fahrt durch die Natur mit anschließendem Kaffeetrinken hatten alle Teilnehmer viel Spaß.

Dieser gemeinsame Radausflug ist ein Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit Brieselanger Vereine. Für die Beteiligten beider Vereine war es zudem eine willkommene Gelegenheit, neue Bekanntschaften zu schließen und mal einen Blick über den eigenen „Vereinsgartenzaun“ zu werfen.

Unsere Gruppe der Volkssolidarität bedankt sich für die Unterstützung durch die Sportfreunde Rudolf Ambrosi und Harald Klos bei beiden und dem SV Grün-Weiss Brieselang.

Den Betrag einer kleinen spontanen Sammelaktion durch die Tourteilnehmer werden wir in Abstimmung mit Harald Klos und Rudolf Ambrosi der Jugendabteilung des SV Grün-Weiss Brieselang zur Verfügung stellen.

Wir alle freuen uns schon auf eine Wiederholung der Radtour mit dann vielleicht auch einem neuen  Ziel im kommenden Jahr.

Renate Teichmann

Volksolidarität Brieselang

 

 

6. Havelländisches Seniorensportfest – Grün-Weiss Brieselang war dabei!

Erstmalig hat sich unsere Freizeitabteilung des SV Grün-Weiss Brieselang am 6. Havelländischen Seniorensportfest am 21.09.2016 in Rathenow beteiligt. Und es wurde für uns ein voller Erfolg. Einmal wegen der hervorragenden Organisation, des guten Wetters und der Vielfalt der angebotenen Möglichkeiten für Sport und Spiele. Zum anderen wegen der zahlreichen Aufrufe für unsere Sportlerinnen und Sportler, für Erfolge in den angebotenen leichtathletischen Disziplinen (50m-Lauf, 800m-Lauf, Kugelstoßen und Weitsprung) das Siegerpodest zu besteigen.

Wir wurden vom Kreissportbund pünktlich mit dem Bus vom Sportplatz abgeholt und auch zurück gebracht. Danke dem KSB auch hierfür! Ein Bier o.a. zum Abschluss des Tages im Vereinsheim „Nachspielzeit“ forderte zur letzten Disziplin – zum „einarmigen Heben“ der Gläser. Und dabei gab es nur noch Sieger…

Kurzum, es hat allen unseren 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß gemacht und Lust darauf, auch im nächsten Jahr wieder an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Unser Team bestand aus Teilnehmern der Sportgruppen Nordic-Walking, Wandern, Radwandern, Fitness und AH-Fussball/Ü50.

 

Peter Hoeth

 

Abt. Freizeitsport

Wir steigern uns in der 2.Hälfte

 

SV Altlüdersdorf - Grün-Weiss Brieselang 3:3

Die Kicker vom Aufsteiger Grün-Weiss Brieselang sind in der NOFV-Oberliga Nord weiter am punkten. Am Sonntag holte das Team von Trainer Patrick Schlüter im Brandenburg-Derby beim SV Altlüdersdorf beim 3:3 (1:2) einen Auswärtszähler und verbesserte sich in der Tabelle auf den elften Platz. „Es war einmal mehr ein sehr intensives Spiel, in dem für uns wieder alles möglich war. Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen und haben bis zur 35. Minute praktisch nicht stattgefunden. Da hätten wir uns nicht beschweren können, wenn wir mit 0:3 oder 0:4 hinten gelegen hätten. In der zweiten Halbzeit war es dann ein ganz anderes Bild. Wir waren überlegen und hätten nach dem 3:3 sogar noch als Sieger vom Platz gehen können. Insgesamt ist die Punkteteilung aber in Ordnung“, lautete das ausführliche Resümee des Brieselanger Trainers. Bereits nach zwei Minuten gerieten die Gäste nach dem Tor des Altlüdersdorfers Maciej Grabczewski mit 0:1 ins Hintertreffen. SVA-Stürmer Ricky Djan-Okai erhöhte in der 13. Minute auf 0:2. Danach hätte eine Vorentscheidung gegen die Brieselanger fallen können. Dem war aber nicht so. Kurz vor der Pause verkürzte Filip Marciniak aus etwa 15 Metern nach guter Vorarbeit von Alexander Greinert auf 1:2 für die Gäste. „Dieses Tor war zu diesem Zeitpunkt für meine Spieler für den Kopf ganz wichtig“, meinte Schlüter hinterher.

In Überzahl schafft Brieselang den Ausgleich

 

Nach dem Wechsel übernahm der Aufsteiger aus dem Havelland dann das Zepter. Mit seinem zweiten Treffer, nach Vorarbeit von Charlie Graf auf der linken Seite, sorgte Marciniak in der 57. Minute für den Ausgleich. Nur wenig später leisteten sich die Gäste aber nochmal einen groben Abwehrschnitzer, den der eingewechselte Adrian Ulasowicz in der 64. Minute zum 3:2 für seine Altlüdersdorfer Farben nutzte. Nur fünf Minuten später musste der Torschütze der Gastgeber, der zuvor schon verwarnt worden war, wegen eines taktischen Fouls mit Gelb-Rot vom Platz. Somit waren die Brieselanger 20 Minuten lang in Überzahl auf dem Platz. In der 75. Minute gelang ihnen der Ausgleich zum 3:3. Nach einer guten Kombination des eingewechselten Christopher Lemke – der Neuzugang von Union Fürstenwalde feierte ein gelungenes Debüt – und Graf auf der linken Seite wurde Greinert freigespielt und konnte zum Gleichstand vollenden. In der Schlussphase waren die Brieselanger näher dran am Siegtreffer als die Altlüdersdorfer. Nach der schlechten ersten Hälfte war Coach Schlüter mit dem Remis aber insgesamt gesehen zufrieden.


Spielankündigung 1. u. 2. Männer

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