unsere Nordic Walking Damen bei Kilometer 36, Quelle: privat

die Stärkung haben sich die Damen verdient, Quelle: privat

grün-weiss hilft wieder beim Marathon

Die Nordic Walking Sektion hat zum 7. Mal in Folge unter dem Vereinsnamen SV Grün-Weiss Brieselang als Volonteers mit 13 Personen beim Berlin - Marathon teilgenommen. Wir fahren dazu immer sonntags bereits um kurz nach 7 Uhr nach Berlin zum Wittenbergplatz zu unserem Standort "Kilometer 36". Hier arbeiten wir ehrenamtlich und geben Wasser, Tees, isotonische Getränke sowie kleingeschnittene Äpfel und Bananen aus. Die Marathon Läufer sind immer sehr dankbar dafür.

Damit meine Nordic Walking Gruppe ebenfalls versorgt ist, besorgt meine Mutti "Waltraud" immer frischgebackene Croissants zur Stärkung. Nach etlichen Stunden Arbeit fahren wir dann erst am späten Nachmittag völlig erschöpft, aber mit wunderbaren Eindrücken und Erlebnissen nach Brieselang zurück.

Ich möchte mich hiermit bei meiner Nordic Walking Gruppe für den grandiosen Einsatz bedanken!

Monika Roska
Übungsleiterin Nordic Walking

Wir machen Dich fit

Trainiere mit uns für das Deutsche Sportabzeichen

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Leistungsabzeichen und kann auf den Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold erworben werden. Für den Erwerb empfiehlt sich eine gezielte körperliche Vorbereitung mit qualifiziertem Training, wie es vor allem von Sportvereinen, aber auch von Sportabzeichen-Treffs angeboten wird. Am Training und den Prüfungen darf nur teilnehmen, wer gesund ist.

Quelle: www.dosb.de

Wir machen Dich fit für das Deutsche Sportabzeichen. Jeden Mittwoch findet unter sachkundiger Leitung unseres Übungsleiters Harald Klos eine Trainingsstunde statt. Daran kann jeder interessierte Sportler bzw. jede interessierte Sportlerin teilnehmen. Beginn ist immer 19 Uhr auf dem Fichte-Sportplatz (Karl-Marx-Str. 146, 14656 Brieselang). Ziel ist es, am Ende eines der begehrten Sportabzeichen in Gold, Silber oder Bronze zu erreichen. Auch diese Prüfungen kannst Du bei uns ablegen. Was dafür notwendig ist, findest Du in den Leistungskatalogen des DOSB.

Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg.

Sport der Älteren

Am 10. März 2018 führten der LSB Berlin und der LSB Brandenburg in der Stadthalle in Falkensee das 6. Symposium „Bewegung und Sport statt Medizin im Alter!“ durch. Zu der Veranstaltung waren neben Vertreter aus Seniorenbeiräten, Sportfachverbänden und Vereinen aus Berlin und Brandenburg auch Übungsleiter des SV Grün-Weiss Brieselang anwesend.

Großes Interesse fand das Impulsreferat von Dr. Rainer Fretschner, Professor an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. In seinem Vortrag befasste er sich neben den Folgen des demografischen Wandels auch auf anschauliche Weise mit der Generation der „Baby-Boomer“ (geburtenstarke Jahrgänge zwischen den Jahren 1946 und 1964). Die „Baby-Boomer“ werden in den kommenden Jahren zu den Älteren zählen, was auch zusätzliches Potenzial und Chancen für die Gesellschaft zur Folge haben wird.

Prof. Fretschner wies u.a. auf die Lebenserfahrungen dieser Generation der „Baby-Boomer“ hin, die in den 60er bzw. 70er Jahren sozialisiert und an sozialen Bewegungen teilgenommen und wesentliche gesellschaftliche Entwicklungen initiiert hat. Diese Generation hat laut Prof. Fretschner ein anderes Verständnis vom eigenen Alter als ihre Vorgängergeneration. Sie wird an ihrer aktiven Beteiligung in der Gesellschaft festhalten und ihre Ansprüche verfolgen. Diese Entwicklung wird auch erhebliche Auswirkungen und Konsequenzen für den Sport in Deutschland zur Folge haben. Die Sportverbände und –vereine seien gut beraten, sich hierauf einzustellen.

In diesem Zusammenhang wies der LSB Brandenburg darauf hin, dass insgesamt knapp ein Drittel seiner 347.886 Mitglieder über 50 Jahre alt. Allein in den letzten acht Jahren stieg die Mitgliederzahl der Senioren um mehr als 30.000. Und der Anteil der Menschen 60 Jahre und älter an der Gesamtbevölkerung wird weiter steigen.

Wie diese neuen Erkenntnisse sich in die praktische Arbeit vor Ort in Stadt und Land auswirken können, damit konnten sich die Teilnehmer am Nachmittag in mehreren Workshops auseinandersetzen. Die Verteter des SV Grün-Weiss Brieselang befassten sich zum einen konkret mit der Frage, „wie man mehr Bewegung in den Alltag bringen kann. Wie das gelingt, und welche Rolle hierbei die Sportvereine einnehmen können?“

Dazu wurde der Alltags-Fitness-Test (AFT) vorgestellt. Der AFT wurde in den USA entwickelt und nun auch in Deutschland via DOSB etabliert. Der Test ermöglicht eine aussagekräftige Überprüfung der alltagsrelevanten Fitness älterer Menschen (ab 60 Jahren). Mit sehr geringem materiellen Aufwand für die hierfür erforderlichen Gerätschaften und geringem Raumbedarf ist eine schnelle Durchführung der Tests nahezu überall möglich. Getestet werden in 6 Teildisziplinen die Beinkraft, Armkraft, Ausdauer, die Hüft- und Schulterbeweglichkeit sowie die Geschicklichkeit. Der Übungsleiter testet jeweils eine Person mit einer Dauer von ca. 15 Minuten.

Der Alltags-Fitness-Test stellt ein niedrigschwelliges Bewegungsangebot für Ältere dar, das neben dem Deutschen Sportabzeichen eine gute Ergänzung des Sportangebotes des Vereins sein könnte. 

Zum anderen befassten sie sich mit dem neuen Präventionsgesetz im Sport und der Frage, welche Chancen diese Regelung  für den Sport der Älteren bietet? Das 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz hat zweifelsohne auch die Rahmenbedingungen und Bedarfe des organisierten Sports verändert. Zahlreiche Organisationen und Sportvereine bieten von den gesetzlichen Krankenkassen zertifizierte Kurse gerade für Interessierte der mittleren und der älteren Altersgruppen an. Es gab aber auch kritische Anmerkungen von Teilnehmern insbesondere zu den hohen Anforderungen an die Qualifikation der Übungsleiter/-in. Außerdem wurde der hohe bürokratische Aufwand für den Fall beanstandet, wenn ein Verein ein niedrigschwelliges Angebot im Gesundheitssport von den gesetzlichen Krankenkassen anerkennen lassen möchte. 

Fazit: Eine interessante und erkenntnisreiche Veranstaltung, deren Besuch sich gelohnt hat.

Autoren: Harald Klos / Peter Hoeth


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