Oberliga Nord: Brieselang feiert gegen Malchow den fünften Saisonsieg und kann weiter hoffen.

 

Nach sechs erfolglosen Spielen fuhren die Oberliga-Fußballer von Grün-Weiss Brieselang endlich wieder einen Sieg ein. Gegen die Gäste vom Malchower SV gelang den Havelländern am Sonnabend ein 2:0 (1:0)-Heimerfolg, mit dem sie sich weiter Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen können. „Wir konnten an die guten Leistungen in den letzten beiden Spielen gegen die Top-Teams Altglienicke und Rathenow anknüpfen und deshalb war unser Sieg auch verdient“, zeigte sich Grün-Weiss-Coach Patrick Schlüter sichtlich erleichtert.

Den Gastgebern spielte dabei das frühe Führungstor in die Karten, das Jes Gastene nach einem Freistoß von Christopher Lemke aus dem Halbfeld und Kopfballablage von Lenny Stein bereits in der 7. Minute erzielte.

Nach dem Rückstand mussten die Malchower, die zuletzt sechsmal hintereinander nicht mehr verloren hatten (fünf Siege und ein Unentschieden) mehr machen, aber die Brieselanger konzentrierten sich wie schon in den Spielen zuvor sehr gut auf die Defensive. „Bis zur Pause hatten wir noch vier sehr gute Konterchancen, die wir aber alle schlampig ausgespielt haben“, ärgerte sich Schlüter.

Auch nach dem Seitenwechsel besaßen die Brieselanger, vor allem durch Niklas Jordanov und Filip Marciniak, weitere gute Chancen. „Das war der einzige Kritikpunkt in unserem Spiel. Wir hätten viel eher die Entscheidung zu unseren Gunsten herbeiführen müssen“, so Schlüter.

So musste man damit leben, dass ein einziges Tor von Malchow den Ausgleich bedeutet hätte. Drei gute Chancen zum 1:1 hatten die Gäste in der zweiten Halbzeit auch noch. Einmal wehrte Grün-Weiss-Keeper Eike Doht mit einer starken Parade ab, zweimal vergaben die Malchower. Ab der 75. Minute mussten die Gäste aus Mecklenburg in Unterzahl auskommen. Mittelfeldspieler Michael Freyer, der nach Meinung von Schlüter bis dahin bester Spieler bei den Gästen war, sah nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte von Schiedsrichter Christian Schlömann (Erbisdorf).

Trotzdem war die Erleichterung bei den Brieselangern riesengroß, als ihr Stürmer Marciniak in der 85. Minute nach einem Innenpfostentreffer des zuvor links durchgelaufenen Nino Hippe am langen Pfosten richtig stand und das spielentscheidende 2:0 erzielte. Während die Gastgeber jubelten, weil sie weiter auf den Klassenerhalt hoffen können, war Malchows Trainer André Schröder über die Leistung seiner Mannschaft enttäuscht, denn er hatte sich in Brieselang mehr ausgerechnet. Sein Team hat aber vier Spieltage vor Saisonschluss einen Platz im Mittelfeld der Oberliga sicher.

 

Grün-Weiss Brieselang: Doht, Ramlow, Liedtke, Gastene (ab 59. Hippe), Stein, Jordanov (ab 88. Harjehusen), Lemke, Reichel (ab 81. Müller), Wenzel, Graf, Marciniak. Trainer: Patrick Schlüter: Co-Trainer: Marcel Kapitzke. Betreuer: Thomas Erbgut.

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Für die Kicker von Grün-Weiss Brieselang geht es in der NOFV-Oberliga Nord in den Endspurt um den Klassenerhalt. Noch fünf Spiele gegen keineswegs leichte Gegner stehen für die Schützlinge von Trainer Patrick Schlüter auf dem Programm. „Am besten wäre es, wenn wir am Ende vor Schöneiche und Strausberg landen würden, und die Sache für uns auch schon vor dem letzten Spiel gegen Strausberg klar sein würde“, sagte Schlüter angesichts der Tatsache, dass die Zahl der Absteiger noch nicht endgültig feststeht.

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In den beiden vergangenen Spielen gegen die absoluten Spitzenteams aus Altglienicke (0:2) und Optik Rathenow (1:2) erhielten die Brieselanger bei ihren unglücklichen Niederlagen jeweils gute Kritiken. Optik-Trainer Ingo Kahlisch sagte nach dem Sieg seiner Mannschaft durch ein Elfmetertor in der Nachspielzeit gegen die Brieselanger, dass der „Fußball-Gott an diesem Tag ein Rathenower“ gewesen sei. So wünscht sich Grün-Weiss-Coach Schlüter, dass der Fußball-Gott in den nächsten Spielen auch mal wieder auf der Seite seiner Mannschaft steht, am besten schon am Sonnabend im Heimspiel gegen den Malchower SV. Die beiden Spiele gegen Altglienicke und in Rathenow hätten gezeigt, dass sich die Brieselanger in der Oberliga nicht zu verstecken brauchen. Schlüter: „Wir müssen das Positive aus diesen beiden Spielen herausziehen. Wir haben beide Male guten Fußball gespielt und uns auch beide Male gute Torchancen erarbeitet. Das muss uns Hoffnung geben, nun gegen Mannschaften, die nicht so stark einzuschätzen sind, drei Punkte zu holen.“ Allerdings: Bei einem oberflächlichen Blick wirken zum Beispiel die Malchower ein wenig unscheinbar. Genauer betrachtet haben sie aber die vergangenen sechs Spiele nicht verloren (fünf Siege und ein Unentschieden) und sind mit 36 Punkten als Tabellenneunter längst jenseits von Gut und Böse, was den Klassenerhalt angeht. Trotzdem wollen die Brieselanger gegen die Gäste aus Mecklenburg drei Punkte einfahren. Personell sieht es bei den Grün-Weissen gut aus. Bis auf Samir Mahmutagic stehen Coach Schlüter alle Spieler zur Verfügung, die zuletzt in Rathenow mit dabei waren.

 

NOFV-OBERLIGA NORD: GROSSE PERSONALSORGEN BEI GRÜN-WEISS BRIESELANG

NOFV-Oberliga Nord: Trainer Patrick Schlüter muss gegen Tabellenführer VSG Altglienicke auf etliche Stammkräfte verzichten.

In unserer Situation stehen jetzt vielleicht die beiden einfachsten Spiele auf dem Programm“, erklärt Patrick Schlüter. Der Trainer des Fußball-Oberligisten Grün-Weiss Brieselang (Tabellenvierzehnter) und sein Team bekommen es am Samstag (14 Uhr, Fichte-Sportplatz) zunächst mit dem Spitzenreiter VSG Altglienicke zu tun, bevor es am nächsten Wochenende zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten FSV Optik Rathenow geht. In der ersten Halbserie errang man in beiden Spielen einen Zähler, den die Grün-Weissen am Sonnabend sicherlich gerne wieder einfahren würden. http://de-gmtdmp.mookie1.com/t/v2/learn?tagid=V2_4153&src.rand=1492756123&src.visitorid=Y0MV2%2BshaiUDs0eE3bK2O3haHXz%2BhHd3y%2F89F2wgCCw%3D&src.id=sportbuzzer.de

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„Im Hinspiel hatten wir wirklich viel Glück. Wir treffen mit Altglienicke auf eine Mannschaft, die individuell auf jeder Position top besetzt ist und auch als Team funktioniert“, sagt Schlüter vor dem Spiel gegen die VSG um die Ex-Profis Torsten Mattuschka und Björn Brunnemann. „Mattuschka war gegen uns im Hinspiel überragend. Meiner Meinung nach gehört die Mannschaft von der Qualität her schon in die Regionalliga“, so Schlüter, der zahlreiche personelle Ausfälle zu beklagen hat. Lenny Stein, Samir Mahmutagic (beide 5. Gelbe) und Marc Reichel (Gelb-Rot) fehlen gesperrt. Zudem fallen Rico Liedtke, Omar Shindy und Filip Marciniak verletzt aus. Bei Marciniak, mit zehn Saisontreffern erfolgreichster Brieselanger Torschütze, ist eine Fußverletzung wieder aufgebrochen. „Manchmal wächst man aber ja gerade in solchen Situationen über sich hinaus“, behält Schlüter trotz der schlechten Ausgangslage seinen Optimismus und will seine Elf aus einer kompakten Defensive agieren lassen.

 

 

neun und zehn

OBERLIGA NORD: FRAGWÜRDIGER ELFMETER VERHINDERT SIEG VON GRÜN-WEISS BRIESELANG

Gleich zwei Blackouts verhinderten am Sonnabend den möglichen Sieg der Gastgeber von Grün-Weiss Brieselang in der Fußball-Oberliga Nord gegen den Charlottenburger FC Hertha 06. Nach einem krassen Stockfehler von Innenverteidiger Lenny Stein stand nach gut einer Minute Ergün Cakir völlig allein vor Grün-Weiss-Keeper Eike Doht und hatte keine Mühe, zum 1:0 für die Gäste zu vollenden. Dann zeigte Schiedsrichter Dirk Meißner (Zahna-Elster) in der Nachspielzeit beim Stand von 2:1 für Brieselang zur allgemeinen Überraschung auf den Elfmeterpunkt, als Ramy Raychouni nach einer Eingabe im Strafraum der Gastgeber zu Fall kam. Kapitän Demircan Dikmen verwandelte zum glücklichen 2:2 (1:1)-Endstand für die Berliner.

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„Ich weiß nicht, was dem Schiedsrichter, der das Spiel bis dahin sehr gut geleitet hat, in dieser Situation in der Nachspielzeit durch den Kopf gegangen ist. Ich habe mit einem Assistenten und dem Kapitän vom CFC Hertha gesprochen. Sie sagten, dass sie diese Entscheidung auch nicht verstanden haben“, meinte Brieselangs Trainer Patrick Schlüter nach dem Spiel. Der Coach der Gastgeber hatte erst Anfang voriger Woche seine Entscheidung aus der Winterpause, nach der Saison als Trainer aufzuhören, revidiert und seinen Vertrag für die nächste Spielzeit verlängert. Das sollte sein Team auch zusätzlich motivieren, drei wichtige Punkte gegen den Mitaufsteiger aus Berlin zu holen.

„Ich bin megaenttäuscht. Wir haben unter dem Strich zwei Punkte verschenkt. Es war insgesamt ein schwaches und zerfahrenes Spiel. Wir konnten leider nicht an unsere Leistung von der Vorwoche in Wismar anknüpfen“, meinte Schlüter. Trotzdem war seine Mannschaft nahe an den drei Punkten dran, denn Brieselangs Torjäger Filip Marciniak hatte den frühen Rückstand durch seine beiden Treffer zum 2:1 umgedreht. Zunächst hatte Niklas Jordanov die Vorarbeit geleistet und der Grün-Weiss-Stürmer traf aus halblinker Position zum 1:1 (27.). In der 73. Minute spielte der eingewechselte Nino Hippe nach einem guten Solo auf die rechte Seite zu Marciniak, der den Ball an die Lattenunterkante und ins Tor jagte.

 

Die Brieselanger wollten schon zum Siegerjubel ansetzen, als Schiri Meißner seine aus Gastgebersicht verhängnisvolle Elfmeterentscheidung traf. So verpasste die Grün-Weiss-Elf den dringend benötigten Sieg. In der Tabelle blieben die Brieselanger auf dem 14. Platz. Sie liegen jetzt aber drei Punkte hinter der Vertretung von Germania Schöneiche, bei der sie am nächsten Sonnabend zu einem ganz wichtigen Spiel antreten müssen.

 

Pressemitteilung GWB 02.04.2017:

Comeback des Jahres beim SV Grün-Weiss  Brieselang!

Patrick Schlüter verlängert seinen Vertrag als Trainer der ersten Männermannschaft. Nach zahllosen Gesprächen und auf Drängen von Spielern, Fans und Sponsoren bleibt Patrick Schlüter dem SV Grün-Weiss Brieselang als Trainer auch in der Saison 2017 / 2018 erhalten.

Der Sinneswandel ist auch ein Verdienst des Vorstandes. Er hatte sich zuvor mit „Pit“ getroffen, um Ihn vor den anstehenden Spielergesprächen und der erneuten Oberligameldung zum Comeback zu bewegen.

Nachdem es einige Veränderungen bei den Sponsoren gibt und der Verein seit dem Aufstieg  in die Oberliga genug Herausforderungen hat, sind die Gespräche mit „Pit“ trotz der durchgeführten Trainersuche nie abgerissen.

„Es ist extrem wichtig, bei dieser Schlüsselpersonalie Sicherheit zu haben.", so der Vereinsvorsitzende Michael Jacob.

 

 „Weil mir der Verein, sein Umfeld und die Mannschaft zu sehr ans Herz gewachsen sind, habe ich meinen Rücktritt vom Rücktritt erklärt“, so Patrick Schlüter.


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